Wohin lohnt sich ein Ausflug?

Tipps für Ausflüge oder mehrere Tage
Baden-Württemberg --- Bayern --- Hessen --- Rheinland-Pfalz --- Sachsen

Baden-Württemberg (BW)


Baden-Württemberg liegt im Südwesten von Deutschland, entstand im Jahr 1952 und ist landschaftlich sehr vielfältig. Es reicht vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb und dem Alpenvorland bis hin zum Bodensee. Angrenzend sind die Bundesländer Bayer, Hessen und Rheinland-Pfalz, sowie die Staatsgrenzen zu Frankreich, der Schweiz und Österreich.

Mannheim

„Die Stadt im Quadrat“

Beginnen möchten wir natürlich mit unserer Geburtsstadt Mannheim.

Mannheim liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar an der Burgenstraße und ist mit eine der gesuchtesten Studienstädten. Die Stadt wurde 766 erstmals urkundlich erwähnt und wird geprägt von seinem Schloss und einer der größten Schlossanlagen der Welt. Das Nationaltheater Mannheim hat Weltruf und eines der sehenswertesten Gebäude, wie zum Beispiel auch das Technikmuseum oder das Reiss-Engelhorn-Museum.
Seit 2014 ist Mannheim durch die Popakademie Baden-Württemberg UNESCO City of Music.

Carl Benz erfand 1886 das erste Automobil der Welt und seine Frau Bertha Benz fuhr zwei Jahre später von Mannheim nach Pforzheim und zurück. Mannheim ist deshalb Start- und Zielort der Bertha Benz Memorial Route.
Zuvor war es Karl Drais mit seiner Laufmaschine, oder die Firma Simens mit dem ersten elektrischen Aufzug der Welt.

Musikalische Gäste waren von Wolfgang Amadeus Mozart über Sänger Xavier Naidoo, Joy Denalane bis hin zu der Band Söhne Mannheims.
Das Szene- und Hafenviertel gilt als kreatives Herz der Stadt mit Studios, Clubs und Initiativen. Der Musikpark Mannheim gilt als Zentrum für Existenzgründer aus der Musikwirtschaft.

Bad Urach

„Der staatlich anerkannte Luftkurort mit Heilbad“

Bis 1983 trug die Stadt nur den Namen Urach. Durch die staatliche Anerkennung zum Luftkurort und Heilbad erhielt sie dann den Zusatz „Bad“.
Überall ist Geschichte sichtbar. Besonders die Fachwerkhäuser fallen den Fotografierenden ins Auge. Motive ohne Ende.

Bekannt ist die Stadt durch ihre Wasserfälle und den seit 1723 alle zwei Jahr stattfindenden Schäferlauf. Ein Traditionsfest zu Ehren der Schäferzunft.

Wer Ruhe und Erholung sucht kann in der Therme mit ihren heißen Mineralquellen entspannen.
Aktivere Personen sind die zertifizierten Premiumwanderweg rund um Bad Urach empfohlen. Es gibt fünf Stück, den Hochbergsteig, den Hohenurachsteig, den Hohenwittlingensteig, den Seeburgsteig und den Wasserfallsteig. Die Wanderlänge beträgt zwischen ca. 7km bis ca. 10km. Sie belohnen die Fotografierenden mit spektakulären Ausblicken, Wasserfällen und Burgruinen.

Einer Sage nach soll hier die Brezel erfunden worden sein.
Allerdings gibt es diese Sage auch in anderen Orten.

Baden-Baden

„Die Kurstadt im Schwarzwald“

Im Schwarzwald liegt Baden-Baden, unweit der Grenze zu Frankreich. Die Stadt ist dank seiner Thermalbäder besonders bekannt als Kur- und Bäderstadt. Es gibt zwölf bis 68 °C heiße Thermalquellen. Sie speisen die Thermalbäder. Zu den bekanntesten zählen das Friedrichsbad und die Caracalla Therme.

Aber Baden-Baden ist nur einen Besuch wegen der Thermen wert. Die Lichtentaler Allee und die Parkanlagen entlang dem Fluss Oos laden zum Verweilen ein. Wer das Risiko liebt, der kann im Kurhaus das Casino besuchen und viel Geld gewinnen, aber auch verlieren.

Empfohlen sei noch die Trinkhalle des Kurhauses mit einer Wandelhalle und dem Mineralbrunnen. Oder das Museum Frieder Burda oder das Festspielhaus mit seinen großartigen Aufführungen.

Im Festspielhaus werden Opern und Konzerte von internationalem Ruf aufgeführt. 2.500 Zuschauer passen in den Saal.
Eine Besichtigung ist möglich. Da die Plätze begrenzt sind, ist zu einer Reservierung geraten.

Blumberg

„Eine Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis“

Und was für eine Stadt! Sie ist bekannt als staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Südschwarzwald und vor allem durch die historische „Sauschwänzlebahn“. Trotzdem hat sie sich das dorfartige bewahrt. Zahlreiche Grünanlagen fordern zum Verweilen auf.

Blumberg ist umgeben von Buchberg und Eichberg. Wanderfreunde kommen hier auf ihre Kosten, denn 19 ausgewiesene Rundtouren warten auf die Begehung.
Verbinden kann man eine Wanderung mit der „Sauschwänzlebahn“. Der Sauschwänzleweg verbindet das Wandern mit einer Fahrt im historischen Zug. Dieser bringt müde Wanderinnen und Wanderer zurück zum Ausgangspunkt.
Gezogen von alten Loks und chauffiert in alten Waggons geht es über Brücken, durch Tunnel und eine wundervolle Landschaft.

Wer nur mit dem Zug unterwegs ist, startet in Blumberg-Zollhaus und fährt bis Weizen. Zwischendurch lassen sich Bilder von der Landschaft machen. Angekommen in den Bahnhöfen dann auch von dem Zug.
Auf alle Fälle sollte man sich das Stellwerk in Blumberg ansehen.

Insel Mainau

„Die Blumeninsel“

Das ganze Jahr über lock die Insel, die im Überlinger See des Bodensees liegt, mit ihrer Blumenvielfalt. Sie ist Flächenmäßig die drittgrößte Insel im Bodensee und befindet sich im Besitz der Lennart-Bernadotte-Stiftung. Der touristische Betrieb läuft über die Mainau GmbH, deren Hauptanteilseigner ebenfalls diese gemeinnützige Stiftung.

Autos sind auf der Insel nicht erlaubt. Erreicht werden kann die Insel nur über eine Brück oder mit dem Schiff.

Bekannt ist sie durch ihre prächtigen Gärten, den alten Baumbestand und das Schloss.

Im Frühjahr Ende März / Anfang April beginnt auf der Mainau das Blumenjahr. Von Ende März bis Mitte Mai geht es weiter mit Tulpen, Osterglocken und Hyazinthen.
So folgt eine Blumenattraktion der anderen.

Ganzjährig geöffnet ist das Schmetterlingshaus. Je nach Saison fliegen hier bis zu 1.000 bunte Schmetterlinge frei zwischen den Besucherinnen und Besucher.
Ein Highlight sind die „Landplätze“. Hier können tolle Bilder der Falter entstehen.

Meersburg

„Eine malerische, historische Kleinstadt“

Meersburg liegt am nördlichen Ufer des Bodensees und kann in Oberstadt und Unterstadt aufgeteilt werden. Dabei müssen die Besucher*innen einen Höhenunterschied von ca. 40 Metern meistern.

In der Unterstadt und somit am See liegt der Hafen mit seinen Schiffsanlegestellen. Wer auf der Uferpromenade spaziert, passiert viele Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen.
In der Oberstadt gibt es historische Gassen und Plätze, außerdem die großen Schlösser.

Ein Besuch der Burg Meersburg lohnt sich nicht nur bei schlechtem Wetter.
Es gibt mehr als 30 eingerichtete Räume darunter die Burgküche, der Rittersaal, oder das Burgverlies. Unten im Turm liegt die Folterkammer, ein „schauriges“ Erlebnis.
Wer genug gesehen hat der kann ins burgeigene Burg-Café einkehren und dort in einem historischen Barocksaal seinen Kuchen essen und Kaffee trinken.

Im Meersburg ist alles ist gut zu Fuß zu erreichen. Die Anreise kann mit dem Auto, aber auch mit dem Schiff erfolgen.

Schloss Favorit

„Die ehemalige Residenz der Markgrafen von Baden-Baden“

Das barocke Lustschloss liegt in der Nähe von Rastatt. Es wurde 1710 erbaut. Die Innenräume sind nur während der Öffnungszeiten und im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Der Garten ist frei zugänglich.
Die ganze Anlage ist ein barockes Gesamtkunstwerk.

Bei dem Schloss handelt es sich um eine dreigeschossige Anlage. Es umschließt mit seinen beiden Seitenflügeln einen Ehrenhof.

Im Innern begeistert das Florentiner Kabinett. Es ist vollständig im Original erhalten geblieben und ist einzigartig in Europa.

Aber auch das Paradeschlafzimmer hat etwas. Die prunkvollen Betten zeigten Macht und Reichtum und dienten eigentlich zur Repräsentation.
Für die Nachtruhe wurde gesonderte Zimmer verwendet.

Schwetzingen

„Stadt mit barocker Schlossanlage und gutem Spargelgemüse“

Das Wahrzeichen der Stadt ist das weitgehend erhaltene barocke Schloss und der Schlossgarten, die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten der Pfalz.

Sehenswert im Schlossgarten sind vor allem das sogenannte Rokokotheater, die Orangerie, das Badhaus, der Apollotempel, das römische Wasserkastell, der Merkur-Tempel, der Minerva-Tempel, der Arionbrunnen und die Moschee.
Hervorragende Motive für alle Fotografinnen und Fotografen.

Der Zirkelbau des Schlosses wird als Konzertsaal für die Schwetzinger Festspiele genutzt.

Wer das Schloss und seine Garen hinter sich lässt, ist mit wenigen Schritten in der Innenstadt. In der Fußgängerzone laden Cafés und Restaurants mit ihren Spezialitäten zum Verweilen ein.
Besonders in der Zeit von Ende April bis Ende Juni, genauer bis Johannis (24. Juni) bieten viele Restaurants Essen rund um den Spargel an. Das königliche Gemüse wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals im Schwetzinger Schlossgarten angebaut.
Frisch vom Feld kann er auch auf den Märkten erworben und zu Hause selbst zubereitet werden.

Titisee

„Der malerische See im Schwarzwald“

Der Ortsteil Titisee liegt am Nordufer des gleichnamigen weltbekannten Sees. Er ist bei vielen Touristen und Naturliebhabern beliebt. Das macht sich gerade im Sommer oder in den Ferien bemerkbar. Eine Promenade führt direkt am See vorbei. Hier heißt es sehen und gesehen werden. Immer mit einem Blick auf den See, der das größte natürliche Gewässer im Schwarzwald ist. Man kann ihn in ca. zwei Stunden zu Fuß umrundet, oder mit einer Bootsfahrt erkunden.
Hier treffen sich nicht nur Wassersportler*innen, sondern auch Erholungssuchende. Im Sommer kann dort gebadet, gesegelt oder gesurft werden.
Im Winter reicht die Kälte in der Zwischenzeit nicht immer, dass der See zufriert und man darauf Eislaufen kann.

Nicht selten wird einer dieser Orte von Tagestouristen, Busreisenden und Ausflüglern besucht. Gäste, die länger bleiben möchten finden hier Hotels, Campingplätze und Herbergen.

Wer durch die Fußgängerzone läuft kann Kuckucksuhren und Schwarzwälder Spezialtäten erstehen.

Triberg

„Stadt der Schwarzwalduhren“

Im mittelern Schwarzwald liegt Triberg. Hier finden sich die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Sie sind ganzjährig begehbar und werden am Abend bis ca. 22:00 Uhr beleuchtet, ein faszinierender Anblick.
Drei Weg führen durch das Areal. Tafel informieren über Tiere, Pflanzen und die Geschichte der Wasserfälle. Nach starkem Regen oder bei der Schneeschmelze sind die Wassermassen besonders imposant.

In und um die Stadt Triberg findet man einige Riesenkuckucksuhren. Einige sind so groß, dass man sie sogar von innen besichtigen kann. Die Weltgrößte Kuckucksuhr ist 8 Meter hoch und steht in Triberg-Schonach.

Etwa in der Mitte von Triberg liegt das Schwarzwaldmuseum. Es zeigt das kulturelle und wirtschaftliche Leben. Sehenswert sind die selbstspielenden Musikautomaten und die große Drehorgelsammlung.
Die "Fasnet" hat natürlich ihre eigene Abteilung.

Als Ausgangspunkt liegt Triberg genau richtig. Von hier aus kann man den Naturpark Südschwarzwald erobern. Hier leben selten Tier- und Pflanzenarten.


Bayern (BY)


Der Freistaat Bayern liegt im Südost der Bundesrepublik. Es ist das flächengrößte Bundesland. Die Landeshauptstadt München ist die bevölkerungsreichste Stadt und weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Und das nicht nur wegen des jährlich stattfindenden Oktoberfestes.

Oberstdorf

"Sommers wie Winters - Erholung pur"

Oberstdorf ist die südlichste Gemeinde in Deutschland im Landkreis Oberallgäu. Und weit über alle Grenzen bekannt durch die Vierschanzentournee, die FIS-Skisprung-Weltcup der Damen und einige Nordische Events. Einen besonderen Platz nimmt zudem die Skiflugschanze ein. Hier trifft sich auch jeden Winter die Skiflug-Elite.

Dazu gehören die Skigebiete am Nebelhorn, dem Söllereck und dem Fellhorn/Kanzelwand.

Im Sommer laden die Wälder und Berg zu ausgedehnten Wanderungen ein. Egal ob mit viel Steigungen und Gefälle, oder eher etwas gediegener. Die Liste der sehr gut ausgeschilderten Wanderwege ist lang.

Auch in der Umgebung liegen tolle Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Breitachklamm, der Freiberg See, Das Haldenwanger Eck oder Die Sturmannshöhle in Obermaiselstein.

Gästehaus Neidhard

„Die passende Unterkunft für Ihren Aufenthalt“

Die Familien Köcheler und Neidhart des Gästehaus Neidhart, laden Sie in den Ort Schöllang, direkt in der Nähe von Oberstdorf, ein.

Drei neue Ferienwohnungen im alpenländischen Stil eingerichtet, sind gemütlich und funktional ausgestattet, bieten alles, was den Urlaub erholsam macht.

Das Haus ist idealer Ausgangsort für Wanderungen, Spaziergänge und, gerade im Winter, Langlauftouren.

Die Atmosphäre ist freundlich, und alle gehen auf die Wünsche der Urlauberinnen und Urlauber ein. Wer sich selbst kein Frühstück zubereiten möchte, kann auf den Service der Familie Köcheler verlassen. Sie servieren gern im Frühstücksraum ein reichhaltiges Frühstück mit allem, was das Herz begehrt.

So biete sich jede Jahreszeit zur Erholung an.

Oberammergau

„Der Passionsspielort“

Oberammergau ist Luftkurort und ein internationales Tourismuszentrum in den Alpen. Hier trifft Kunst auf Kultur, und Kultur auf Tradition. Die Menschen, die hier leben sind nämlich sehr traditionsverbunden.

Im Jahr 1633, während des Dreißigjährigen Kriegs, tobte die Pest. In dieser schweren Zeit gelobten die Einwohner von Oberammergau, regelmäßig ein Passionsspiel aufzuführen. Es sollte ein Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus sein.
Die Premiere erfolgte zu Pfingsten im Jahre 1634. Damasl noch im Friedhof auf einem Holzgerüst und über den Gräbern der Pesttoten.
Jetzt gibt es eine Freiluftbühne, die eine der größten der Welt ist. Sie bietet 4.800 Sitzplätze, wobei die ersten Reihen immer am Wetter „beteiligt“ sind, da sich über der Bühne und den ersten Reihen kein Dach befindet und bei jedem Wetter gespielt wird.

Wer durch den Ort läuft kann sich die vielen prachtvollen Lüftlmalereien ansehen und die Kunst der Schnitzer bewundern und auch kaufen.

Rothenburg ob der Tauber

"Eine Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten"

Im Bayerischen Norden liegt die Stadt Rothenburg. Sie ist bekannt durch ihre mittelalterliche, historische Architektur. Sie wird von einer Stadtmauer umgeben, er ist überdacht und kann teilweise begangen werden. Dabei geht es von einem der Torhäuser oder einem Turm zum nächsten "Wachturm". Insgesamt stehen 46 Türme in und um die Stadt.

Wer das Rathaus besucht und auf den Turm steigt, hat von hier aus einen tollen Panoramablick. Allerdings sind vorher etwas über 200 Stufen zu erklimmen. Dafür wird man mit einem 360 Gradblick über die Altstadt belohnt.

Links und rechts entlang der mit Kopfsteinpflaster ausgelegten Straßen sind Fachwerkhäuer zu finden.

Wer es etwas "grusliger" möchte, der besucht das mittelalterliche Kriminalmuseum. Wenn Sie eine geführte Tour mitmachen, erfahren Sie mehr über die Folterinstrumente und die düstere Seite der Stadt.

Auf keinen Fall darf man die leckere Süßigkeit von Rothenburg verpassen, die Schneeballen!


Hessen (HE)


Das Bundesland Hessen liegt in der Mitte von Deutschland. Wiesbaden ist zwar die Landeshauptstadt, aber Frankfurt ist die größte, einwohnerreichste Stadt und ein bedeutendes Finanzzentrum.
Vom Flughafen starten und landen minütlich kleiner und größere Flugzeuge, die Passagiere nicht nur in den Urlaub, sondern auch Geschäftsreisende an ihre Ziele bringen.

Hirschhorn

„Perle des Neckartals“

Hirschhorn ist die südlichste Stadt von Hessen. Sie liegt an den Neckarschleife und ist umgeben vom Odenwald. In der Altstadt stehen viele gut sanierte Fachwerkhäuser und geben dem mittelalterlichen Städtchen ein romantisches Ambiente.
Bereits 773 wurde der Stadtteil „Ersheim“ erwähnt und um 1250 begannen die Hirschhorner Ritter mit dem Bau ihrer Burg.
Die Stadt hat eine noch fast vollständig erhaltene Stadtmauer.

Das Schloss, verschieden Kirchen und eben der historische Stadtkern sind bei jeder Jahreszeit ein Besuch wert. Dazu bietet die Stadt für jeden Geldbeutel eine gute Unterkunftsmöglichkeit.
Auch für das leibliche Wohl ist durch die vielen Restaurants und Cafés ist gesorgt.

Hirschhorn kann per Auto oder mit dem Schiff erreicht werden. Parkplätze in großer Zahl zur Verfügung, teilweise direkt am Neckar.

Rüdesheim am Rhein

„Die bekannte Wein- und Touristenstadt“

Rüdesheim liegt im Rheingau in Hessen und bildet das Tor zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Hier kann man malerische Weinberge und romantische Flusslandschaften entdecken und natürlich fotografieren.

Wer sich einen Überblick über Rüdesheim am Rhein verschaffen möchte wandert am besten hinauf zum Niederwalddenkmal. Oder man nutzt die offene Seilbahn, in der immer zwei Personen Platz.
Dort angekommen kann man den Blick über die Stadt, die Weinberge und den Rhein schweifen lassen.

Zurück in der Stadt bemerkt man die viel vertretene Gastronomie. Sie konzentriert sich in der Rüdesheimer Altstadt um und in der berühmten Drosselgasse, in der sich viele Tagestouristinnen und Touristen, aber auch Übernachtungsgäste tummeln. Sie besuchen zum Beispiel die Abtei St. Hildegardis oder die Eibinger Pfarrkirche mit dem Schrein der Hildegard von Bingen. Nein, - sie freuen sich nach den anstrengenden Besichtigungen auf gutes Essen und die bekannten Rüdesheimer Weine.

Zum Abschluss kann dann noch ein Rüdesheimer Kaffee getrunken werden. Er wurde im Auftrag der Weinbrennerei Asbach erfunden und enthält regionalen Weinbrand.

Eine Fahrzeug- und Personenfähre verbindet Hessen mit Rheinland-Pfalz, so kann der Ausflug gleich ins nächste Bundesland erfolgen.


Rheinland-Pfalz (RP)


Rheinland-Pfalz wurde 1946 neu gegründet. Es vereinigten sich Landesteile von Preußen, Rheinhessen und der Pfalz. Es ist eines der waldreichsten Bundesländer. 40 Prozent bedecken das Land. Außerdem werden ca. 70 Prozent aller deutschen Weine und Sekte hier produziert. In der Landeshauptstadt Mainz steht der Dom und jährlich findet dort ein großer Faschingsumzug statt.

Die südliche Weinstraße

"Die Rheinebene"

Die Südliche Weinstraße gilt als Paradies für Weinkenner und Genussliebhaber. Hier herrscht ein gemäßigtes, mediterranes Klima. Das ist optimal für den Weinbau, wie schon die Römer wussten.

Die Weinstraße verläuft vorbei an malerischen Dörfern und sanft geschwungenen Weinbergen.

Die Pfälzer feiern gerne. Selbstverständlich auch mit den Gästen. Wer als "fremder" kommt, geht als "Freund".

Dabei hilft auch die Aktion: Dann äfach klingle! An welchem Haus das Schild auch hängt, tun Sie es einfach. Hier wohnen Menschen, die ihre Heimat lieben und ihr Wissen gern teilen.

Weitere Informationen finden Sie unter Äfach klingle.

Schweigen-Rechtenbach

"Das Deutsche Weintor"

Im Südpfälzischen Schweigen-Rechtenbach steht das denkmalgeschützte Deutsche Weintor. Dabei handelt es sich um einen Torbau mit Nebengebäuden und ist seit 1936 der Beginn der Deutschen Weinstraße. Sie erstreckt sich über 85 km bis hin nach Bockenheim.

Das dort stehende Haus der Deutschen Weinstraße bildet das nördlich Ende der Selben.

Wer der Deutschen Weinstraße folgt, kommt durch viele kleinere und größere Orte und Städte. In fast allen dreht es sich um den Wein. Im Herbst, in der Weinlesezeit, kann man von Weinfest zu Weinfest fahren.

Dabei gibt es nicht nur Wein, sondern auch viele leckere Speisen. Hier darf natürlich der Pfälzer Saumagen nicht fehlen.

Wer ein Lokal oder ein Weingut mit guten Weinen sucht, oder ein paar Tage bleiben und übernachten möchte, findet weiter unten Inspirationen. Man kann aber auch den Link nutzen.


Sachsen (SN)

Der Freistaat Sachsen liegt im Osten der Bundesrepublik Deutschland und grenzt an die Staaten Polen und Tschechien. Er ist ein Reiseland mit faszinierenden Kontrasten.
Wer die Natur liebt besucht mit Sicherheit die steinerne Basteibrücke. Sie ist ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.

Es gibt zahlreiche und gut ausgeschilderte Wanderweg und Radwege. Der Nationalpark Sächsische Schweiz und die Städte, zum Beispiel Leipzig und Dresden bietet unvergessliche Momente.

Dresden

„Liebevoll Elbflorenz genannt“

Der Altstadtkern von Dresden umfasst etwa einen Quadratkilometer. In diesem Bereich liegen fast alle Sehenswürdigkeiten. Man kann von einem historischen zum nächsten historischen Gebäude innerhalb von wenigen Minuten zurücklegen.

Hier trifft die Architektur auf die Kunst.
Die Frauenkirche wurde mit Hilfe von Spendengeldern aus aller Welt wieder aufgebaut.
Der Zwinger besticht durch seine barocke Architektur.
Das Residenzschloss ist prunkvoll ausgestattet und ist das Zentrum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Das Grüne Gewölbe zieht durch seinen Prunk, seine Pracht und die kostbaren Juwelen, die dort ausgestellt sind, nicht nur Besucher*innen an, sondern auch Diebe.
Die Semperoper zählt zur Spitzenklasse der Opernhäuser. Hier können die Kunstkenner*innen Ballett, viele internationalen Gäste, Opern und Operetten genießen.

Bei allen oben genannten Häusern sollte man sich vorher informieren, wie die Besucherzeiten und Wartezeiten sind. Teilweise muss man weit vor Antritt des Besuches von Dreden eine Eintrittskarte bestellen.